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Einzelbemerkungen: |
ED:
- EA Venedig 1475 in (lib. III;
- Nürnberg 1481/82, unter dem Namen "Summa universae theologiae".
Autorschaft:
- Das Werk hat "wesentlich kompilatorischen Charakter" [Geyer (1949), 4]; in den ersten Bänden der Quaracchi-Ausgabe wurde die Echtheit noch zu verteidigen gesucht.
- Das Werk [...] wird seit der Mitte des 13. Jh.s dem Bruder A. (Summa fratris Alexandri) zugeschrieben, kann aber nur mit Einschränkung als authentisch bezeichnet werden. [Flüeler]
- Roger Bacon, Opus minus (Brewer 326): "quam ipse non facit, sed alii".
Das Werk ist nach Gauthier die gemeinsame Arbeit von Alexander selbst, Johannes de La Rochelle und einem oder mehreren Anonymen:
- Pars I: Johannes a Rupella
- Pars II: "Considerans", O.F.M.
- Pars III: Johannes a Rupella
- Pars IV: Wilhelm von Militona [Gauthier (1996), 81b; Index!].
Quellen:
Buch I-III: nur Material vor 1245; die Summa benutzt den Sentenzenkommentar des Alexander [Geyer (1949), 9], besonders in Buch I u. III [11], in II kaum; Buch IV: aus Wilhelm von Melitona, Quaestiones, Bonaventura, Sent., kompiliert.
Rezeption:
- Argumente und Lösungen in der Summa theologiae des Albertus Magnus hängen "zu einem großen Teil" (XXXIV, p. V: magna ex parte) von der Summa fratris Alexandri Halensis ab.
- - die Summa Halensis wiege soviel wie ein Pferd tragen kann" (Roger Bacon).
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Benutzte Literatur zu diesem Werk: |
- Bardenhewer, Otto: Die pseudo-aristotelische Schrift Über das reine Gute bekannt unter dem Namen Liber de causis, Freiburg i. Br. 1882.
- Flüeler, C.: "Summa theologica"; in: Volpi, Franco (Hrsg.): Großes Werklexikon der Philosophie, 2 Bd., Stuttgart 1999, 34/35.
- Geyer, Bernhard: Der IV. Band der Summa des Alexander von Hales, in: Franz. Stud. 31 (1949), 1-14.
- Johnson, Mark: St. Thomas and the 'Law of Sin'. In: RThAM 67 (2000), 80-95.
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